Emsdetten
Ich geb ja zu, ich bin uninformiert. Das passiert, wenn man ohne TV und Radio durch die Welt geht, man ist darauf angewiesen, dass andere erzählen, was passiert ist, um es überhaupt zu wissen. Oder man erhascht im Vorbeigehen mal eine Schlagzeile… oder oder oder. Auf jeden Fall gibts nun, nachdem ich erst von dem Amoklauf gehört habe, auch noch eine kurze Stellungsnahme meinerseits. Wie Steffi mir, als sie davon erzählte, erklärte, konnte sie ein paar Punkte des Abschiedsbriefs des Amokläufers verstehen - also hab ich ihn ausgegraben. Und ich kann auch ein paar Dinge davon unterstreichen:
Listening to: Crüxshadows - Spectators
21. November 2006 | Djupsinnig | 0 KommentareGone.
Dijon
April 2003 - Oktober 2006
Nachdem er Lucifer um ziemlich genau zwei einhalb Monate überlebt hat, ist nun auch Dijon in die ewigen Jagdgründe eingegangen. Der Rattentod hat sich bei ihm besonders viel Zeit gelassen und uns ein paar Tage in Grauen und Untätigkeit beschert, aber wieder einmal gezeigt haben, dass der Tod trotz allem eine Erlösung sein kann.
Ich hoffe für die kleine Piratte, dass sie nun wieder bei dem Rest der Bande sein kann.
Übrig bleibt nur noch Stubbs, der nie wirklich zu der Baned gehört hatte und damit ein neues Kapitel aufschlägt. Ein letztes Kapitel der Rennmausgenerationen in diesem Haus. Aber das ist eine andere Geschichte.
Die Geschichte um Sam und seine Kumpanen hat ihr Ende erreicht.
Mögest du das Leben nach dem Tod haben, das man einer Piratte nur wünschen kann.
Yohoho and a bottle of drops.
Ursache und Wirkung
Mein Elan für diesen Tag hält sich wider Erwartens in Grenzen, irgendwie ist mir komisch und überhaupt total elanlos. Was ganz im Gegensatz zu meinem Horoskop steht, das in letzter Zeit entsetzlich oft recht hatte. Für gewöhnlich les ich sowas und pick mir nur die guten Sachen raus… aber das war in letzter Zeit alles gut und auch alles war. Scary. Was, wenn es mir nun was schlechtes voraussagt?
(Und vor allem sind die Aussagen erschreckend präzise!)
Obwohl.. nein, für heute bzw den nächsten Monat hats mir nur positive Energie *tuff* vorausgesagt, und dass mich niemand aufhalten kann. Also mal schauen, was der November bringt. Ich bin ja noch immer dafür, dass wir ihn abschaffen und gleich zum Dezember kommen, damit endlich Weihnachten ist… jetzt, wo ich in Stimmung bin.
Erkenntnisse
Ich habe definitiv kein Leben und lebe zu sehr in meiner Phantasie.
Aber wann ist der Punkt erreicht, an dem ich mich daraus zurückziehen sollte? Wenn mich ein Charakter den Tag über verfolgt? Wenn ich ständig aus Situationen heraus Szenen mit ihm vor Augen habe? Oder wenn meine Laune von dem Gedanken abhängt, was der Chara in dieser Situation machen würde?
Und soll ich überhaupt zurückkehren, wenn ich mich da drüben wohl fühle? Ich habe ja doch kein Leben und jeder Versuch, mir eins zuzulegen, schwindet ja doch wieder nach ein paar Wochen und ist im Grunde vergebene Mühe. Was erwartet mich hier schon? Miesgelaunte Menschen, die alles nur negativ sehen. Eine Jobchance von äußerst gering bis hin zu “Oh Gott, vergiss es!”. Da ist es in meiner Phantasie doch viel schöner.
Und genau das ist es, was mir gerade zu schaffen macht.
Das und die Tatsache, dass ich wohl nie jemanden zum Kuscheln und Liebhaben finden werde - niemandem, den ich zum Geburtstag verwöhnen kann, den ich morgens mit kleinen Aufmerksamkeiten überraschen kann. Niemanden, dem ich völlig überflüssige und unglaublich niedliche Postkarten zustecken kann. Niemanden, an den ich mich bei besonders schönen Kitschfilmen anschmusen kann.
Wie war das noch? Man kann nichts vermissen, das man nicht kennt.
Realität ist für den Arsch.
Finaaale, ooohooooh, vergesst es, oohoho!
*hüstel* gleich mal an erster Stelle: Dies ist KEINE Trauerbekundung darüber, dass die Deutschen rausgefloge sind. Wenn ihr also Patrioten seid oder allgemein der Meinung, dass man zu seinem eigenen Land stehen sollte, solltet ihr besser nicht weiterlesen. ;)
Für jene das, was ‘ungefährlich’ ist, schonmal vorgezogen, das fußballbezogene dann unter weiter.
Der Kurzurlaub mit meinem Mausi und ihrer Familie war lustig. Find ich. Der Mittelaltermarkt scheinbar nicht so gut wie im Jahr davor, aber ich hatte meinen Spaß. Spätestens, als die Leute vom Badehaus kamen und mich mit Wasser übergossen. zweimal. Die haben nicht schlecht gestaunt, als ich mich, nachdem ich sie zum ersten Mal gesehen hatte, zur Verfügung stellte, um einmal kräftig übergossen zu werden.
Als sie zum zweiten Mal über den Platz marschierten, war ich schon wieder trocken und stürmte begeistert abermals auf sie zu. Das brachte mir eine richtige Dusche ein - einmal von vorne, einmal von hinten und dann noch einmal über meinen Kopf. Irgendwer hat mich und Steffi dann fotofiert, als wir uns zur Wasserweitergabe geplüscht hatten, aber ich weiß (zum Glück) noch immer nicht, wer. Gute Beschäftigung für die olle Maßnahme hier!
Nen Sonnenbrand hab ich auch davongetragen, aber mich hats nicht ganz so schlimm erwischt wie Steffi, auch wenn meine Nase langsam anfängt, sich zu pellen… Hat die Sonnenmilch doch was genützt. Und das, wo ich doch ständig im See herumploppte…. Jederzeit wieder *hachja*
Dead like me
Der Tod kommt manchmal ziemlich plötzlich und unerwartet und hinterlässt auch gerne Fragen wie “Warum? Er war doch noch so jung!”
Und dann gibt es die Tode, auf die man praktisch nur noch gewartet hat. Weil die Betreffenden alt sind, krank, oder aus irgendeinem Grund leiden.
So auch Lucifer.
Nach etwas weniger als 3 1/2 Jahren ist mein kleiner Rennmausopa von mir gegangen. Zu sagen, dass das unerwartet kam, wäre eine Lüge. Wenn ich ehrlich bin, hab ich schon eine ganze Weile darauf gewartet. Es war seine Zeit, man sah ihm das Alter an. Dass er seinen Geburtstag im Dezember nicht mehr erleben würde, war mir schon eine ganze Weile war. Und doch ignoriert man gerne, wie nah der Tod eigentlich ist.
Zahlenspiele
Zahlenspiele sind manchmal ganz witzig, wenn man gerade nichts zu tun hat oder sinnlos herum steht. Wenn ich zum Beispiel mal wieder auf Steffi warte, habe ich ein für mich ganz besonderes Zahlenrätsel, das mich immer wieder aufs neue beschäftigt.
Gehen wir in der Zeit zurück, so um die zweieinhalb Jahre. Ein Ins sieht irgendwo eine Information, die es schon lange sucht. Es denkt sich: Das notierst du dir schnell in deinem Handy, damit du es später auch noch weißt. Den Betreff kürzt es dabei ab, denn es wird ja später noch immer wissen, was es bedeuten sollte.
Gesagt, getan.
Ich habe inzwischen keine Ahnung mehr, wie lange die Notiz unbeachtet auf diesem Handy herumlag. Als cih es jedoch mal wieder durchstöbert habe, stolperte ich darüber - und ratet mal, wer keine Ahnung mehr hat, was es bedeuten soll.
Richtig.
Der Inhalt ist schön kompakt: Jmtgm 8307
Wobei das Jmtgm die Überschrift ist.
Aber was soll es mir sagen?
And then goodbye
Durch das lange Nicht-Posten ist glatt mein Jubiläum untergegangen, zumindest für jene, die mich nur im Inet kennen - offline hab ichs sehr wohl bemerkt, erwähnt und drauf angestoßen. Mit einem VanilleShake, wenn ich mich richtig erinnere.
Genaugenommen hätte ich es auch schon im vorletzten Posting erwähnen können, weil die Sache nun doch schon ein Jahr und ein Monat zurück liegt.
Und wenn ich nun von der Sache anfange, weiß mal wieder niemand, was gemeint ist. Allein schon aus dem Grund, dass ich mich schon letztes Jahr nur bedingt dazu geäußert habe. Zum einen, weil es tierisch weh getan hatte und ich der Meinung war, es nicht auch noch breittreten zu müssen. Zum anderen, weil ich ihr nicht auch noch den Triumph geben wollte, darüber zu lamentieren - so trotzig, wie ich war. Und nicht zu vergessen, dass ich auch kurz vor meinem Umzug stand. Das alles brachte mich dazu, nur vage Aussagen zu machen, aber heute will ich endlich mit dem Thema abschließen. Genaugenommen wollt ich das nun auch schon seit mindestens einem Monat, wenn nicht gar zwei, aber heute ist es halt soweit.
Hier und jetzt.
Und ich gehe nicht eher ins Bett, bis ich das nicht alles niedergeschrieben habe.
Zum einen, damit manche vergangene Postings endlich verstehen. Zum anderen, um etwas zu haben, dem ich immer mal wieder zustimmen kann. Und natürlich, nur für den Fall, dass sie hier auch mal vorbei schaut, und sei es nur aus Zufall… Klarheit ist etwas Wunderbares.
HO. HO. HO.
Und wieder einmal ist Weihnachten. Ich wähle diesen Tag für meinen ersten Eintrag auf dem neuen Server ohne großen Grund. Es ist einfach nur grau. Aber ich finde, dass es mal wieder Zeit wird zum Bloggen, auch wenn der Inhalt noch nicht wirklich fertig ist. Kommt ja alles noch.
Wenn du mich von vorher kennst: Glückwunsch, du hast mich gefunden. Oder meine neue Adresse von mir bekommen. Was immer es ist - willkommen bei stoepselchen.net. Genauere Informationen zu der Domain und der Entstehung etc pp keks gibts unter der entsprechenden Rubrik - sobald ich sie erstellt habe.
Zurück zu Weihnachten.
Remember the magic
Manchmal holt einen die Vergangenheit ohne Vorwarnung ein. Heute war so ein Tag.
Man glaubt kaum, was ein Blogeintrag alles auslösen kann. Ein Blogeintrag, von mir selbst geschrieben und für halbwegs annehmbar befunden. Vor knapp einem Jahr.
Ich hatte einen Kommentar zu einem Film gesucht und mich dann doch festgelesen. Es mag so November 2004 gewesen sein, als ich den Beitrag geschrieben hatte. Gefühle und Gedanken haben sich inzwischen geändert. Manche sind auch geblieben. Ein paar versteh ich nicht mehr wirklich. Ein paar andere vermiss ich.
Und weg war die Erinnerung
So kann es kommen, nachdem ich während des ganzen Spaziergangs genau gewusst hab, was ich schreiben will, hab ichs nun schon wieder vergessen. Ich sollte systematisch durchgehen, was ich bloggen könnte.
Zum Beispiel war da letztens dieser Kerl, der mich gewarnt hat, weil eine Katze auf meinem Weg saß. Was nur soweit problematisch war, dass ich ein Frettchen an der Leine hatte und es dann hochgenommen hab. Heute komm ich wieder an der Stelle vorbei und kann hören, wie er ds jemandem erzählt. Ganz deutlich. Ausgeschmückt.
Warum fühl ich mich peinlich berührt? Es war ja nichts dabei.
Und sollte man denen durch den Garten steigen, durchs offene Fenster und erklären, wie unspektakulär es wirklich gewesen ist?
Confession of an Ins
Arbeitslosigkeit ist komisch.
Solange ich bei Mäces war, hatte mein Leben ein Sinn, wenn auch nur einen kleinen. Ich habe andere Leute mit Burgern versorgt, habe selbst Geld verdient und durfte es für mich ausgeben. Durch die Arbeit hatte ich kaum mehr Zeit, über mein Leben nachzudenken. Zumindest nicht diese täglichen monologe, die man zwangsläufig aufgedrückt bekommt, wenn man sich den ganzen Tag mit sich selbst beschäftigt.
Und nun? Nun sind wir wieder da, wo wir angefangen haben.
Vor mir liegt die noch immer nicht eingelöste Überweisung zum Psychologen, die ich nun schon seit knapp zwei Monaten habe. Ende des Monats läuft sie aus, aber das ist nicht das Problem, denn ich würde von meinem Neurologen jederzeit eine neue kriegen - er hat inzwischen schon wieder vergessen, dass er mir schon eine gegeben hat.
Aber warum löse ich sie nicht ein? Ich weiß es nicht mal wirklich.
Am Anfang war es noch so, dass ich immer verschlafen habe. Wenn ein Psycho nur bis 12 auf hat und man selbst Langschläfer ist, passiert das leicht.
Ins ohne Sam
Wir erinnern uns an jene, die zu jung von uns gegangen sind. Buddy Holly, Jimi Hendrix, Kurt Cobain, Janis Joblin, Jim Morrisson, Rio Reiser, Bob Marley, John Lennon… Sam.
Ich weiß, ich hab schon viel zu lange nicht mehr gebloggt. Das hat auch einen Grund. Aber ich will gerade nicht darauf eingehen. Die Webseite befindet sich - mal wieder - under construtions, und solange das so ist, werde ich auch nicht bloggen.
Nein, es gibt nur einen Grund, warum ich mich gerade melde: Sam ist gestorben.
Ins und der Artikel aus dem Stern
Grundsätzlich gibt es für eine Veränderung zwei Wege. Man kann seine Haltung zum Leben verändern – oder die Techniken, mit denen man es meistert. Der erste Weg klingt attraktiv, ist aber schwierig. Der zweite ist unspektakulär, aber machbar.
In den Buchhandlungen stehen reichlich Titel, die auf den ersten Pfad locken, alle versprechen Direktzugang zum Paradies eines neuen Lebens. Mit „Neuro-Linguistischer Programmierung“(NLP) beispielsweise soll man die „Viren auf der inneren Festplatte“ aufspüren, sich „auf Erfolg programmieren“ und so ein „neuer Mensch“ werden.
Wahr ist, dass Menschen, die an sich, ihre Zukunft, ihre Gesundheit und ihren Erfolg glauben, glücklicher, gesünder und erfolgreicher als andere. Die Neurowissenschaft hat inzwischen Erstaunliches zur Interaktion zwischen Gehirn, Psyche und Immunsystem herausgefunden. Beispielsweise, dass sogar das Ausmaß der Immunstärkung nach einer Grippeschutzimpfung von der Stimmungslage des Geimpften abhängt: Je positiver die ist, desto mehr Antikörper bilden sich. „Wer zu einer depressiv-pessimistischen Grundhaltung neigt“, schreibt der Hamburger Neurologe Dieter Braus, „hat ein höheres Risiko, trotz Impfung an Grippe zu erkranken. Die Hirnfunktion beeinflusst die Schutzwirkung einer Impfung.“ Erst recht natürlich die Leistung im Beruf, das Erreichen von Zielen, die Bewältigung von Stress. Man kann sich tatsächlich glücklich denken – oder unglücklich. „So wie man die Dinge sieht“, sagt Friederike von Tiedemann, „sind sie.“
Ins und die innere Leere
Bei einem Spaziergang vor ein paar Wochen kamen mir Gedanken, die ich nun endlich einmal bloggen will. Ich ging schon zu dem Zeitpunkt mit den ersten Formulierungen im Kopf nach Hause - aber kam nie damit an. Unterwegs begegnete ich jemandem.. Nein, ich bin nicht verliebt und nein, kein neuer Freund. Nur eine kurze Bekanntschaft über die Weg einer Ubahnhaltestelle, als ich ihm den (zugegeben falschen) Weg zu einem Sportplatz zeigte. Aber diese kurze Begegnung in dem Moment der tiefsten Depression der letzten Monate war sowas wie ein Glücksfall und hob meine Laune sofort wieder an. Ich konnte den Gedanken nicht mehr bloggen, weil er nicht mehr das war, was ich dachte. Er war einfach falsch in diesem Moment. Nun allerdings hat die Energie von dieser Begegnung wieder nachgelassen… und ich werde den Gedanken endlich loswerden.
Ins und die Millionen
If I had a million dollar… ja, was wenn? 16 Millionen Euro sind eine Menge Kies, und ich hab mit meiner Mom mehr oder weniger ernst darüber diskutiert, was wir mit dem Geld machen würden. Ihr Beitrag, dass Sie ihre Arbeitsstelle kaufen würde, um die Ungerechtigkeiten zu beenden und ihre Lieblingsfeinde zu quälen war nicht unbedingt ernst - meins dafür allerdings um so mehr. Ich denke, ich würde es so machen, sollte ich gewinnen (was höchst unwahrscheinlich ist, weil ich gar nicht mitspiel *gg*).
Ins und die Marotten
Wenn ich mal wieder auf zugegeben meist nervige Art und Weise versuche, Dinge positiv zu sehen, wo andere sich ärgern, oder Vorteile in etwas zu sehen, das eigentlich nur Nachteile zu haben scheint, werde ich oft gefragt, wie ich das schaffe. Nicht, weil ich dafür bewundert werde, sondern aus Unverständnis. Kein Wunder, vor nicht mal ganz zwei Jahren hab ich auch genau so gedacht. Ich weiß nicht mehr genau, was den Umschwang brachte - vielleicht hätte ich es notieren sollen.
Zumindest habe ich damals für mich beschlossen, mich nicht mehr über Kleinigkeiten zu ärgern. Allerdings bin ich auch kein 24h-Sonnenschein, bei schlechter Laune neige ich weiterhin zum Dramatisieren. Zum Glück kommt das in letzter Zeit äußerst selten vor.
Ins und der Standpunkt
Jeder Mensch hat zu jedem Thema eine Einstellung. Auch wenn man gleichgültig wirkt, ist das eine Einstellung: etwas ist einem egal.
Der eine hasst eine bestimmte Sache und motzt darüber, der andere hasst es nicht weniger, versucht aber, die guten Seiten zu sehen, damit es nicht ganz so schlimm ist. Und wer hat schlussendlich den richtigen Standpunkt? Beide!
Jeder Mensch besteht aus und handelt nach seinen Erfahrungen. Wenn man auf etwas Neues stößt, wird es stets mit bekanntem verglichen - das ist wissenschaftlich erwiesen. Es ist also ganz normal, dass jeder anders reagiert - weil jeder Mensch andere Erfahrungen gemacht hat. Allerdings sind Menschen nicht logisch. Ich für meinen Teil gebe zu, dass ich in manchen Dingen die gegnerische Meinungsvertreter gerne mit dem Kopf auf diese Einstellung dresche, bis sie es einsehen, weil für mich mein Standpunkt der richtige ist. Allerdings weiß ich auch, dass mein Gegenüber das ganze anders empfindet und unterdrücke dieses Gefühl, sobald ich es bemerke. Man kann niemandem seinein eigenen Standpunkt aufdrängen, so sehr man es auch versucht. Die einzige Möglichkeit wäre eine Gehirnwäsche, aber selbst dann wäre es nicht der Mensch selbst, sondern nur eine Programmierung. Man kann seinen Standpunkt nur darlegen und hoffen, dass der andere es einsieht und überschwenkt - was allerdings selten passiert.