KleinBloggersDorf, der Glöckner und die TzeTzefliege
Manche Träume sind zu wirr, um sie einfach wieder zu vergessen. So auch dieser, wegen dem ich mich grad extra aus dem kuscheligen Bett gequält hab, obwohl ich doch noch liegen bleiben könnte…
Es begann damit, dass ich keinen Plan hatte, was ich an einem freien Tag tun sollte. Statt wie üblich einfach zuhause zu bleiben, beschloss ich, mit einem Niedersachsenticket nach Bremen zu eiern, wo ich eigentlich Nuclear Blast besuchen wollte. Sind die in Bremen? Who knows. Jedenfalls endete ich in einem Hochhaus, wo ich den Shopblogger in seiner kleinen Bank besuchen wollte. Nur leider vergaß ich zu erwähnen, dass ich ihn nur besuchen wollte und so rief er seine Callcenter-Software auf und versuchte, ein Problem zu lösen, von dem ich vorher nie etwas gehört hatte. Zum Glück kamen noch zwei andere Männlein hinzu, und ich kam nicht in Erklärungsnot. Als die beiden sich verpissten, hab ich mich spontan angeschlossen, doch gerade, als ich glücklich draußen war, stellte ich fest, dass ich meine Tasche vergessen hatte. Also doch wieder rauf, und endlich wurde Björn auch klar, weswegen ich eigentlich da war und er zeigte mir… den Kopierer. Und ein Kollege spielte auf der Gitarre irgendein beklopptes Lied. Aber naja.
Listening to: Aina - Flight of Torek (Single Version)
12. Dezember 2006 | Geträumt | 2 KommentareIns und Oomph!
Und hier bin ich schon wieder. Nicht zu fassen, es ist noch nicht mal ganz 8 Uhr, und ich bin wach. Oder etwas, das man mit wach vergleichen könnte - entfernt. Und, angemerkterweise, ich habe nicht durch gemacht.
Im Gegenteil, ich bin gerade erst aus dem Bett gepurzelt, zum ersten Mal seit Wochen habe ich morgens den Elan, wach zu bleiben. Zugegeben, mein Bett verlangt nach mir, aber diesmal widerstehe ich. Wenn dieses elende Schmuckverkaufstv endlich vorbei ist, werde ich Mib und Mäuse an die Macht sehen können und bin wach - muhar!
Ins und die US-Wahl
Kaum zu glauben, was etwa 6 Stunden Schlaf nach 8 Uhr mit einem machen. Ich denke, ich muss nicht mal erwähnen, wie ich mich gerade fühle oder was ich gestentechnisch mache - wär ich im Moment sowieso nicht in der Lage. Eine ereignisreiche Nacht - fangen wir von vorne an.
Natürlich konnte ich mir die US-Wahl nicht entgehen lassen. Hätte ich allerdings gewusst, dass die finale Entscheidung nicht vor 8 geschafft wurde, wär ich vorher ins Bett gegangen. Zu meiner Schande muss ich eingestehen, eingeschlafen zu sein, irgendwann zwischen dem 10. Bericht über die Queen und Ohio.. Als ich zwischendurch aufwachte, war das Ergebnis zumindest nicht mehr eingeblendet.
Bush liegt also vorne. Noch hat er nicht gewonnen, und mit einem Wunder könnte Kerry sogar gewinnen. Aber im Moment ist es halt Bush.
Wenn Bush gewinnt, wissen wir immerhin, mit wem wir es zu tun haben - wer weiß, wohin uns Kerry geführt hätte. Ja, ich spreche als Nicht-Amerikaner von uns, denn die ganze Welt ist involviert.
Ich finde es auf irgendeine Weise grotesk, wie viele Menschen Bush gewählt haben. Erinnert mich aber auch irgendwie an Deutschland, an die Wahl Schröder vs Stoiber. Ich erinnere mich daran, Schröder gewählt zu haben. Nicht, weil ich ihn wollte, sondern weil ich Stoiber auf keinen Fall wollte - und wenn ich für eine andere Partei gestimmt hätte, hätte er vielleicht gewonnen. Haben manche auch so in den Staaten gestimmt? Dann müsste Kerry allerdings eine Seite haben, die mir bisher vorenthalten wurde.
Gut, ich muss zugeben, was im Wahlkampf gesagt und gemacht wurde, war ziemlich überzeugend. Bei Bush seid ihr sicher, wählt Bush, er wurde von Gott berufen blah blah. Eine gewisse Anzahl von Leuten wählten ihn sowieso - Menschen, die an ihre Partei glauben, wählen sie sowieso.
Aber genug davon, das Ergebnis steht erst in ein paar Tagen fest, und bis dahin ist noch alles offen [auch wenn es nicht besonders gut aussieht].
Zu etwas erfreulicherem.
Ins und der Tod
Interessant, dass ich gleich beim ersten Eintrag einen Traum erzählen kann - ich träum ja wirklich viel Schrott, aber dieser Traum war irgendwie total anders, irgendwie schön und friedlich und etwas, was man sich wirklich wünschen mag.. ja, ich habe vom Tod geträumt. Sowas kommt vor. Allerdings noch nie auf diese Art.
Es hatte irgendwie was von Hinter dem Horizont, aber es war noch viel besser, mir fällt kein wirklicher Vergleich ein. Es fing damit an, dass ich mit jemandem ins Kino gegangen bin - ich weiß nicht genau, wer es war, muss mir beim Aufwachen entfallen sein. Zumindest saßen wir im Kino und wollten einen tollen Film sehen, auf den ich mich schon ewig gefreut hatte. Allerdings kam es nie dazu, auf einmal tauchte eine recht verschwommene Gestalt auf - Gott (und das mir als Atheist ) - und erklärte uns, dass wir gestorben sind, also dem ganzen Kinosaal. Ich drehte natürlich am Rad bei meiner Panik vor dem Tod und kniff die Augen zusammen - und dieses Dunkel, wenn man die Augen geschlossen hat, wechselte zu einer sanften Helligkeit, in der man sich geboren fühlte..
Im Grunde war es wie ein Urlaub im Ferienlager, überall die verschiedensten Leute jeden Alters, aber auch viele Rollenspieler darunter, mit denen wir dann überlegt haben, was wir spielen. Mein mieses Gedächtnis war wieder in Ordnung und ich konnte plötzlich malen und man konnte sogar in die Welt der Lebenden gehen, wenn man einkaufen gehen wollte oder sich amüsieren.
Schlussendlich kann ich sagen, selbst wenn wir ins Nichts verschwinden, wenn wir die Ewigkeit in unserem letzten Gedanken verbringen, weil es die letzte Wahrnehmung unseres Körpers ist - das ist es, wo ich hinmöchte, das ist, wo ich festhängen möchte. Dieser Ort ist großartig
..was aber dennoch nichts daran ändert, dass ich Panik vor dem Tod habe.
