Fritten

Ein Frettchen
Fritten, die
[Frittän]
(auch Frettchen, engl. Ferrets, lat. Mustela putorius furo)

Die meisten denken, dass Fritten total chaotische und anstrengende Tiere sind. Sie haben recht!
Schon morgens um 7 oder 8 gehts los, wenn die ersten Zähne sich auffordernd in Mamas Zehen bohren. Ob Mama noch schläft oder nicht ist irrelevant. Wehrt sie sich: Umso besser!
Ignoriert sie die Fellbälle vehement, wird halt andersweitig Unsinn angestellt. Irgendwo gibts schließlich immer etwas, das man umwerfen, wegschleppen oder ruinieren kann. Und wenn nicht, verkloppen wir uns halt gegenseitig - da kennen die Zwerge nichts.

Kuscheln? Och ja, könnt ja ein Leckerchen bei rausspringen. Aber schlafen tun sie dann doch lieber alleine, im Hundekörbchen, hinterm Bett oder im freien Fall, wenn sie mal wieder zu elanvoll die Position gewechselt haben.
Gefressen wird hauptsächlich Katzentrockenfutter, aber auch gerne -Nassfutter, Obst, Gemüse oder die Wurststulle von Mama. Vitaminpaste für Katzen ist ganz furchtbar toll, auch wenn es oft von Krallenschneiden begleitet wird - mindestens alle drei Wochen einmal. Hundeleckerlies mit Pansen und Taurindrops für Katzen gibts zwischendurch immer mal.
Spielsachen für Fritten gibts auch, am liebsten wird dabei das Bimmelbimmelbamm genutzt, ein kleiner Stoffsack mit Glöckchen am Ende einer längeren Schnurr. Der raschelnde Katzenball wird aber auch mit Freude gejagt. Und das kleine, klingelnde Plüschkaninchen liegt grundsätzlich hinterm Bett. Mit irgendwas muss man ja schmusen können.
Ganz großes Kino sind auch Flaschen aller Art, die gerne umgeschmissen werden. Ein Bücherstapel? Geht ja gar nicht! Eigentlich ist alles ganz furchtbar toll, was raschelt, klimpert, klingelt, rümpelt oder sonstige Geräsuche von sich gibt oder sich gar bewegt.
Einzig das Klo scheint den Zwergen noch nicht wirklich zu liegen. Die Trefferquote liegt bei 85%, wobei ihnen zugute gehalten werden muss, dass die restlichen Häufchen direkt daneben zu Boden gehen oder in der Ecke, in der sie gerne ein Klo hätten (was aber aus platztechnischen Gründen einfach nicht möglich ist).
Egal obs draußen warm ist oder kalt, Spazieren gehen muss auch hin und wieder sein. Und während das kleine Luder gerade im Winter darauf verzichtet, aus der warmen Tasche zu kommen, düst der große Dicke mit einem Affentempo durch die Dämmerung. Zumindest für ein paar Minuten, bis er einen Kaninchenbau gefunden hat und fröhlich dran herumbuddelt. Im Sommer erwacht auch die kleine Zicke zum Leben und jagt Kaninchen, Mäuse und Schwäne - letztere mit Vorliebe. Aber zurück laufen? Das geht ja schonmal gar nicht!
Nach all dem Text kann man kaum glauben, dass diese Tiere fast 20 Stunden am Tag schlafen - wobei man dazu sagen muss, dass sie keineswegs immer gleichzeitig wach sind. Wenn einer aufwacht, pennt der zweite weiter, und wenn der erste wieder müde ist, steht plötzlich der zweite auf der Matte.
Fakt ist: Langweilig wird es mit den Zwergen nie! Und wenn man sich mit dem Eigengeruch der Nasen angefreundet hat, hat man viel Spaß mit ihnen. Zumindest wenn man mit einem genauso eigenwilligen wie anhänglichen Tier zurecht kommt. ^_^

Cherry

Cherry[Maus, Fall, Fliegengitter, Tollkirsche, Powerfritte, “Ja, das ist mein Zeh”]
Geburtstag: 12.05.2005
Hobbies: Leckerlies, Dinge verschleppen, Socken fressen & Schwimmen
Besondere Kennzeichen: Klein & durchtrieben

Charakter: kleine Zicke
Mag: Socken, Schuhe, Wurst
Mag nicht: Geschüttelt werden, Schmusen

Cherry. Eine kleine Tollkirsche, die man einfach lieben muss. Sie ist klein und mindestens genauso flink wie ihr großer Bruder faul ist. Wie schnell ist mal eben die Scheibe Wurst vom Brot verschwunden, wenn man mal einen Augenblick nicht hinschaut. Genauso schnell sind Schuhe von ihrem Innenleben befreit und Taschen erkundet. Das ist Cherry. Cherry scheut sich aber auch nicht, bei Kälte in die Bettdecke zu kriechen und ans Bein von Mama gekuschelt die Nacht zu verbringen.
Ihr besonderer Schatz ist das kleine Plüschbunny FooFoo, das den Großteil seines Lebens hinter meinem Bett verbringt. Zeigt man mal Mitleid und legt es woanders ab, schleppt Cherry es sofort wieder hin, natürlich nicht, ohne vorher ein paar Minuten damit gespielt zu haben. Danach liegt es dort weitere Wochen, bis das Spiel von vorne beginnt.
In freier Wildbahn stürzt sie sich sofort auf alles, was sich bewegt. Besonders Schwäne und kleine Hunde gehören zu ihren Lieblingszielen, dass bislang keine Opfer zu beklagen sind - auf der Seite der anderen Tiere natürlich - liegt hauptsächlich daran, dass Klein-Cherry grundsätzlich den Kampf Fritte vs Leine verliert. Hat sie erst mal ein Ziel gewittert, ist sie auch nciht mehr davon abzubringen, und findet immer den Weg dorthin zurück, egal wie weit man sie davon entfernt absetzt. Winter und Frost allgemein ist ihr allerdings zu kalt, und so verbringt sie in der kalten Jahreszeit die Spaziergänge lieber in der warmen Tasche. Herumgetragen werden ist schließlich auch mal schön.

Whiskey

Whiskey[Whis, Whizzer, Plüschnase, Bär, Dicker, Zähnchen, “Nein!”]
Geburtstag: 12.05.2005
Hobbies: Leckerlies, Dinge verschleppen, Mama in den Fuß beißen, Sturzflüge aus dem Schrank verursachen & aus dem Fenster schauen
Besondere Kennzeichen: Zähnchen!
Charakter: gutmütiges, faules, durchgeknalltes Monster

Mag: Füße, Schuhe, Füße, Kauknochen und Paste
Mag nicht: Wasser & Gras

Als kleiner Purzel wirkte Whis immer etwas verloren und verhedderte sich schnell in allen möglichen Dingen, nicht zuletzt im Stroh des Käfigs, aus dem ich ihn mir ausgesucht hatte. Was letztendlich auch der Grund war, warum ich ihn mitgenommen hatte. Aber schnell lernte ich, dass er keinesfalls verloren war, sondern einfach nur faul. In den Monaten, die er nun bei mir ist, hat er ein enormes Wachstum hingelegt, ist praktisch über nacht groß und plüschig geworden. Und ausgebleicht. Und noch immer ist er extrem faul.
Zum Spielen hat er nur selten Lust - und dann möglichst dann, wenn Mama gerade schläft. Bei Spaziergängen hat er schnell die Schnauze voll und will getragen werden - doch dafür sind Spaziergänge schließlich nicht da. Also läuft er wohl oder übel nach einer Weile mit, entwickelt sogar eine recht hohe Geschwindigkeit, bei der der Mensch an der Leine kaum eine Chance hat, nachzukommen. Etwaige Kontakte, die man beim Auslauf knüpfen könnte, entstehen durch das Vorbeihasten erst gar nicht.
Der Tagesablauf besteht hauptsächlich aus Schlafen, Fressen, sich kraulen lassen und noch viel mehr schlafen.
Als kleine Besonderheit, die ihm auf Fotos oftmals einen fiesen Touch gibt und ihm den Spitznamen “Zähnchen” einbrachte, sticht einer der unteren Reißzähne hervor. Er ist schief gewachsen und drängt damit einen anderen Zahn aus der oberen Reihe ab - aber solange es da keine Probleme gibt, bleibt er auch weiterhin mein Zähnchen.


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